Seid meinem letzten Post ist natürlich nichts so geblieben wie es ist... Mittlerweile habe ich eine SSD mit 120 GB aus der 320Serie von Intel in meinem PC zu hause und auch eine separate Grafikkarte. Die Grafikkarte ist zwar nicht der Hammer, aber aus dem Spiele-alter wächst man ja auch langsam heraus. Zumal das Familienleben einem nicht mehr so viel Zeit gibt, dass man stunden- oder nächtelang vor dem PC sitzen kann. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Nvidia G210 mit 1GB Speicher.
Neben dem bis vor kurzem verwendeten Windows 7 ist nun ein zweites Betriebssystem installiert - auf das ich, zugegebenermaßen, ein wenig stolz bin. ...also stolz darauf, dass es bei mir auf dem PC läuft. Ich habe mir Mac OS 10.7.* Lion installiert. Alles läuft out of the Box, ohne lästiges Nachkonfigurieren. Somit habe ich ein funktionierenden iMac/Mac Pro unterm heimischen Schreibtisch zu stehen, ohne Apple die überteuerten Design-monster abzukaufen. Schließlich habe ich für die aktuelle PC-Konfiguration nicht mehr als 400 Euro ausgegeben und habe ein schnell arbeitendes System dazustehen. Ich bin somit sehr zufrieden.
Heim-PC
Dienstag, 22. November 2011
Samstag, 15. Oktober 2011
Netbook - die 4.
Wenig habe ich in letzter Zeit hier geschrieben, wahrscheinlich weil das Arbeiten einfach reibungslos geklappt hat. Trotzdem hat sich gerade an meinem Samsung NF310 einiges getan. Die Kapazität der Festplatte ist deutlich geschrumpft - von 250 GB auf magere 40 GB. Ich muss, wenn ich mit dem Netbook unterwegs bin, nicht meinen gesamten Datenbestand mit mir herumschleppen. Mir reicht es, wenn ich das nötigste dabei habe und zur Not kann man immer noch eine externe Festplatte mitnehmen.
Dementsprechend habe ich die interne 250GB Festplatte in ein externes Gehäuse verfrachtet und eine 40 GB SSD, Intel X25-V, ins das Samsung NF310 gesteckt. Zuvor habe ich im Internet nach Umbauanleitung für das NF310 gesucht und bin bei www.ndevil.com fündig geworden. Hier wird recht beschaulich und verständlich alles erklärt und auf Knackpunkte hingewiesen. Apros Knackpunkt: Die verbaute HDD im NF 310 hat eine Bauhöhe von 7,5mm, die meisten HDD's bzw. SSD's haben aber eine Bauhöhe von 9,5mm - die man laut ndevil und anderen Seiten durch das Weglassen des "Festplattenkäfigs", welcher aus Gummi besteht, kompensieren kann. Ich habe mir gedacht, dass man dies auch anders lösen kann - schließlich haben die SSD's von Intel eine Bauhöhe von 7,5mm und dann einen aufgeschraubten Plastikrahmen, der die Höhe komplettiert. Also habe ich vor dem Umbau einfach den Plastikrahmen abgeschraubt. Dabei muss man aufpassen, denn durch das Lösen der Schrauben gelangt man auch an das Innere der SSD - also schön aufpassen und immer erden. Die bis dato benutzten Schrauben kann man natürlich nicht mehr nutzen, da sie überstehen und Ober- und Unterteil des Gehäuses der SSD nicht mehr zusammenhalten. Also kleinere Schrauben besorgen. Das dadurch eventuelle Garantieansprüche verfallen, sollte jedem klar sein.
In der Zwischenzeit habe ich die Intel X25-V sowohl mit Windows 7 also auch mit Linux Ubuntu betrieben und ich muss gestehen, dass man trotz des schwachbrüstigen Atom-Prozessors einen Geschwindigkeitsvorteil bemerkt.Die geringe Schreibrate der X25-V fällt dabei nicht weiter auf.
Dementsprechend habe ich die interne 250GB Festplatte in ein externes Gehäuse verfrachtet und eine 40 GB SSD, Intel X25-V, ins das Samsung NF310 gesteckt. Zuvor habe ich im Internet nach Umbauanleitung für das NF310 gesucht und bin bei www.ndevil.com fündig geworden. Hier wird recht beschaulich und verständlich alles erklärt und auf Knackpunkte hingewiesen. Apros Knackpunkt: Die verbaute HDD im NF 310 hat eine Bauhöhe von 7,5mm, die meisten HDD's bzw. SSD's haben aber eine Bauhöhe von 9,5mm - die man laut ndevil und anderen Seiten durch das Weglassen des "Festplattenkäfigs", welcher aus Gummi besteht, kompensieren kann. Ich habe mir gedacht, dass man dies auch anders lösen kann - schließlich haben die SSD's von Intel eine Bauhöhe von 7,5mm und dann einen aufgeschraubten Plastikrahmen, der die Höhe komplettiert. Also habe ich vor dem Umbau einfach den Plastikrahmen abgeschraubt. Dabei muss man aufpassen, denn durch das Lösen der Schrauben gelangt man auch an das Innere der SSD - also schön aufpassen und immer erden. Die bis dato benutzten Schrauben kann man natürlich nicht mehr nutzen, da sie überstehen und Ober- und Unterteil des Gehäuses der SSD nicht mehr zusammenhalten. Also kleinere Schrauben besorgen. Das dadurch eventuelle Garantieansprüche verfallen, sollte jedem klar sein.
In der Zwischenzeit habe ich die Intel X25-V sowohl mit Windows 7 also auch mit Linux Ubuntu betrieben und ich muss gestehen, dass man trotz des schwachbrüstigen Atom-Prozessors einen Geschwindigkeitsvorteil bemerkt.Die geringe Schreibrate der X25-V fällt dabei nicht weiter auf.
Donnerstag, 7. April 2011
Samsung NF310 Bildschirmhelligkeit
Nachdem ich in der kurzen Vergangenheit mit dem Samsung NF310 sehr zufrieden war, hat mich heute ein Lichtblick ereilt, der das Arbeiten mit dem NF310 weiter versüßt.
Wie zuvor berichtet, konnte ich die Bildschirmhelligkeit des Netbooks unter Ubuntu 10.10 nicht verändern. Durch die Tastenkombination Fn + „Bild Auf“ bzw. „Bild Ab“ wurde zwar die Anzeige der Bildschirmhelligkeit in ihren 7 oder 8 Stufen angezeigt, aber die tatsächliche Bildschirmhelligkeit blieb unverändert. Nachdem ich in einigen Foren vergeblich nach der Lösung eines Problems gesucht habe, bin ich im Forum von Linux on my Samsung fündig geworden.
Voraussetzung ist die Installation der Pakete „samsung-backlight“ und „samsung-tools“ - anschließend sind folgende Arbeitsschritte notwendig:
1. edit /etc/default/grub
Code:
sudo nano /etc/defautl/grub
2. change line from
Code:
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
to
Code:
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_backlight=vendor"
3. update grub
Code:
sudo update-grub2
4. create file /etc/modprobe.d/samsung-backlight.conf
Code:
sudo nano /etc/modprobe.d/samsung-backlight.conf
5. insert into this file following line and save it
Code:
options samsung_backlight use_sabi=0 force=1
- reboot the system
Die Einstellung der Bildschirmhelligkeit ist nun unter Gnome und KDE möglich.
Mittwoch, 2. März 2011
Netbook - die Dritte
Das Problem mit dem Vollbildmodus beim Fernsehen mittels DVB-T Stick hat sich erledigt. Vielleicht lag es nur am schlechten Empfang...
Bleibt einzig das allseits bekannte Problem mit der fehlerhaften Steuerung der Bildschirmhelligkeit unter Linux Ubuntu. Ich dachte, dass in dieser Hinsicht mittels der ppa-Pakete von Launchpad nachgesteuert wird, aber diese lassen noch auf sich warten. Gerade, wo doch Samsung auch das NF208 in den Handel bringt, welches den Spezifikationen nach ein NF210 - ohne Betriebssystem - ist. Diese Besonderheit scheint ja gerade zu die Käuferschicht anzusprechen, die nicht unbedingt Windows einsetzen möchte.
Bleibt einzig das allseits bekannte Problem mit der fehlerhaften Steuerung der Bildschirmhelligkeit unter Linux Ubuntu. Ich dachte, dass in dieser Hinsicht mittels der ppa-Pakete von Launchpad nachgesteuert wird, aber diese lassen noch auf sich warten. Gerade, wo doch Samsung auch das NF208 in den Handel bringt, welches den Spezifikationen nach ein NF210 - ohne Betriebssystem - ist. Diese Besonderheit scheint ja gerade zu die Käuferschicht anzusprechen, die nicht unbedingt Windows einsetzen möchte.
Freitag, 25. Februar 2011
Netbook - die Zweite
Obwohl ich vom neuen Netbook sehr begeistert bin, muss ich auch vom ersten Negativpunkt berichten. Ich hatte eigentlich vor, einen DVB-T Stick am Netbook zu betreiben. Die Wiedergabe funktioniert auch, allerdings nicht im Vollbildmodus. Vielleicht liegt es bisher an irgendwelchen Einstellungssachen, den auf dem Netbook kann ich Spiele spielen, an die ich beim alten Laptop gar nicht denken brauchte. Des weiteren ist die Wiedergabe von Videomaterial, ob *.avi, *.mpg oder *.mkv oder youtube-Videos mit 720er HD-Auflösung völlig problemlos. Dies trübt ein wenig meine Freude. Vielleicht bringt die Zeit ja Veränderung und mehr Erfolg, ich bin da guter Hoffnung.
So nun mal zur Beschreibung des NF310. Nach dem Kauf habe ich, mittels Anytime Upgrade auf Windows 7 Home Premium gewechselt. Dies verlief ohne Probleme, immer Verlauf der Installationsroutine wurden sämtliche Updates heruntergeladen und installiert. Anschließend habe ich Ubuntu 10.10 installiert. Zum richtigen Betrieb musste man nur den Broadcom Wlan Treiber im Unterpunkt „Zusätzliche Treiber“ des Systemmenüs herunterladen und aktivieren. Nachdem ich den Launchpad Eintrag von voria den Paketquellen hinzugefügt habe und die dort angebotenen Samsungtools installiert hatte, ließen sich auch einige der Fn-Tasten nutzen, wie zum Beispiel die Lautstärketasten, die Wlan-taste etc. Einige Tasten funktionieren leider nicht, aber da die Pakete weiterentwickelt werden, bin auch hier guter Hoffnung. So lässt sich zum Beispiel die Bildschirmhelligkeit nicht einstellen. Bei der Betätigung der Fn + Auf/Abtasten zeigt sich zwar ein Popupfenster, in dem die einzelnen Schritte der Helligkeit veränderlich sind, aber leider wirkt sich dies nicht auf die tatsächliche Bildschirmhelligkeit aus. Ansonsten ist mir bis jetzt nichts aufgefallen, was nicht funktioniert. Von daher habe ich den Kauf bis jetzt in keinster Weise bereut.
So nun mal zur Beschreibung des NF310. Nach dem Kauf habe ich, mittels Anytime Upgrade auf Windows 7 Home Premium gewechselt. Dies verlief ohne Probleme, immer Verlauf der Installationsroutine wurden sämtliche Updates heruntergeladen und installiert. Anschließend habe ich Ubuntu 10.10 installiert. Zum richtigen Betrieb musste man nur den Broadcom Wlan Treiber im Unterpunkt „Zusätzliche Treiber“ des Systemmenüs herunterladen und aktivieren. Nachdem ich den Launchpad Eintrag von voria den Paketquellen hinzugefügt habe und die dort angebotenen Samsungtools installiert hatte, ließen sich auch einige der Fn-Tasten nutzen, wie zum Beispiel die Lautstärketasten, die Wlan-taste etc. Einige Tasten funktionieren leider nicht, aber da die Pakete weiterentwickelt werden, bin auch hier guter Hoffnung. So lässt sich zum Beispiel die Bildschirmhelligkeit nicht einstellen. Bei der Betätigung der Fn + Auf/Abtasten zeigt sich zwar ein Popupfenster, in dem die einzelnen Schritte der Helligkeit veränderlich sind, aber leider wirkt sich dies nicht auf die tatsächliche Bildschirmhelligkeit aus. Ansonsten ist mir bis jetzt nichts aufgefallen, was nicht funktioniert. Von daher habe ich den Kauf bis jetzt in keinster Weise bereut.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Netbook - die Erste...
Nachdem ich mir den neuen PC für zu Hause zugelegt hatte, war der Drang nach neuer Technik erst einmal gestillt. Doch immer wieder erwischte ich mich auf den Websites diverser Onlinestore's und Blogs, die Note/Netbook's vorstellen. Hier kann ich wärmstens die Seite ndevil empfehlen. Hier wird recht umfangreich und aktuell über die Neuerscheinungen im Bereich der Netbook's berichtet. Neben den Berichten die sich auf die Herstellerangaben begründen, findet man auch sehr viele Videos, vom unboxing bis zum Upgrade der Netbook's - sehr aufschlussreich, wie ich finde!
Mein Verlangen nach einem neuen Laptop wuchs immer weiter, da dass alte Laptop, welches ich benutze, ja doch langsam in die Jahre kommt. Trotz einer dezidierten Grafikkarte stößt es doch immer häufiger an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Der Umstand, dass ich es nur mit einer externen Stromversorgung betreiben kann, macht es nicht leichter. Obwohl ich gestehen muss, dass es immer eine Möglichkeit gegeben hatte - eine Steckdose oder ein Zigarettenanzünder fand sich immer.
Meine Ansprüche auf ein neues Gerät waren eigentlich ziemlich gering. Ich wollte ein Laptop mit mattem Display, einer mindest-Auflösung von 1366x768, eine ziemlich gute Akkulaufzeit (um mal von den Steckdosen dieser Welt weg zu kommen) und ausreichend Rechenkraft für die heutige Zeit. Das Display sollte eine maximale Größe von 13" haben, um ausreichend mobil zu sein. Beim Stöbern im Internet sollte ich recht schnell feststellen, dass dies eine Geräteklasse war, in der die Auswahl ziemlich überschaubar ist - zumal ich nicht so viel Geld ausgeben wollte, schließlich steht der eigentliche PC ja zu hause.
In die engere Auswahl fielen erstmal ein Laptop von Dell (Vostro3300), Lenovo (Thinkpad Edge) und diverse Netbooks. Nach dem Durchstöbern der Bewertungen und Foreneinträge, die man so im Netz findet, bin ich vom Dell, der für's erste mein Hauptfavorit war, abgekommen, da dieser ziemlich laut sein sollte. Danach war ich ganz neugierig auf das Edge 11". Als ich mir dies dann im Laden angeschaut hatte, war ich ganz hin und weg, lediglich der Punkt mit dem matten Display wurde nicht erfüllt. Es fühlte sich gut an und war sehr schick. Als ich dann beim weiteren Durchstöbern des Internets auf ein Hinweis stieß, dass es dieses Laptop nun auch mit mattem Display geben sollte, hörte ich die Englein singen und für mich stand fest, dass es dieses sein musste. Blieb nur noch die Frage der Finanzierung. Lange Rede - gar kein Sinn, der Geldregen vom Arbeitgeber fiel ziemlich mager aus, diverse Rechnung wollten auch noch bezahlt werden - also kein Thinkpad! Trauer erfüllte mein Herz und ich sah mich schon, mit dem alten Laptop weitere 10 Jahre da sitzen...
Dann gab ich mir ein Ruck und schaute mir nochmal die Reihe der Netbook's an. Neben den 12" Geräten von Asus, mit spiegelndem Display, gab es eigentlich nur ein Gerät, welches meine Ansprüche erfüllte - das Samsung NF310. Ein 10" Netbook mit Dualcore CPU (1,5 GHz Atom N550), 250 GB HDD und (für 21 €) 2 GB RAM. Die Akkulaufzeit liegt über 5 Stunden. Und das alles für unter 400€... Kurz überlegt und dann (typisch für mich) am Samstag Abend zum Händler meines Vertrauens. Ungesehen gekauft und nun bin ich glücklich!!
Bis jetzt habe ich nichts auszusetzen. Nach dem ersten Tag, wechselte ich noch mal an das alte Laptop - um die Daten für den Umzug auf das neue Gerät fertig zu machen - ach, war ich da entsetzt, das Display so groß, die Maschine so langsam und überhaupt. Nun bin ich erstmal, was die neue Technik angeht gesättigt. Es macht unheimlichen Spaß und die Leistung geht vollkommen in Ordnung. Klar könnte es auch noch schneller und besser gehen, aber es ist absolut ausreichend!
Mein Verlangen nach einem neuen Laptop wuchs immer weiter, da dass alte Laptop, welches ich benutze, ja doch langsam in die Jahre kommt. Trotz einer dezidierten Grafikkarte stößt es doch immer häufiger an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Der Umstand, dass ich es nur mit einer externen Stromversorgung betreiben kann, macht es nicht leichter. Obwohl ich gestehen muss, dass es immer eine Möglichkeit gegeben hatte - eine Steckdose oder ein Zigarettenanzünder fand sich immer.
Meine Ansprüche auf ein neues Gerät waren eigentlich ziemlich gering. Ich wollte ein Laptop mit mattem Display, einer mindest-Auflösung von 1366x768, eine ziemlich gute Akkulaufzeit (um mal von den Steckdosen dieser Welt weg zu kommen) und ausreichend Rechenkraft für die heutige Zeit. Das Display sollte eine maximale Größe von 13" haben, um ausreichend mobil zu sein. Beim Stöbern im Internet sollte ich recht schnell feststellen, dass dies eine Geräteklasse war, in der die Auswahl ziemlich überschaubar ist - zumal ich nicht so viel Geld ausgeben wollte, schließlich steht der eigentliche PC ja zu hause.
In die engere Auswahl fielen erstmal ein Laptop von Dell (Vostro3300), Lenovo (Thinkpad Edge) und diverse Netbooks. Nach dem Durchstöbern der Bewertungen und Foreneinträge, die man so im Netz findet, bin ich vom Dell, der für's erste mein Hauptfavorit war, abgekommen, da dieser ziemlich laut sein sollte. Danach war ich ganz neugierig auf das Edge 11". Als ich mir dies dann im Laden angeschaut hatte, war ich ganz hin und weg, lediglich der Punkt mit dem matten Display wurde nicht erfüllt. Es fühlte sich gut an und war sehr schick. Als ich dann beim weiteren Durchstöbern des Internets auf ein Hinweis stieß, dass es dieses Laptop nun auch mit mattem Display geben sollte, hörte ich die Englein singen und für mich stand fest, dass es dieses sein musste. Blieb nur noch die Frage der Finanzierung. Lange Rede - gar kein Sinn, der Geldregen vom Arbeitgeber fiel ziemlich mager aus, diverse Rechnung wollten auch noch bezahlt werden - also kein Thinkpad! Trauer erfüllte mein Herz und ich sah mich schon, mit dem alten Laptop weitere 10 Jahre da sitzen...
Dann gab ich mir ein Ruck und schaute mir nochmal die Reihe der Netbook's an. Neben den 12" Geräten von Asus, mit spiegelndem Display, gab es eigentlich nur ein Gerät, welches meine Ansprüche erfüllte - das Samsung NF310. Ein 10" Netbook mit Dualcore CPU (1,5 GHz Atom N550), 250 GB HDD und (für 21 €) 2 GB RAM. Die Akkulaufzeit liegt über 5 Stunden. Und das alles für unter 400€... Kurz überlegt und dann (typisch für mich) am Samstag Abend zum Händler meines Vertrauens. Ungesehen gekauft und nun bin ich glücklich!!
Bis jetzt habe ich nichts auszusetzen. Nach dem ersten Tag, wechselte ich noch mal an das alte Laptop - um die Daten für den Umzug auf das neue Gerät fertig zu machen - ach, war ich da entsetzt, das Display so groß, die Maschine so langsam und überhaupt. Nun bin ich erstmal, was die neue Technik angeht gesättigt. Es macht unheimlichen Spaß und die Leistung geht vollkommen in Ordnung. Klar könnte es auch noch schneller und besser gehen, aber es ist absolut ausreichend!
Dienstag, 14. September 2010
PC @ Home – die Dritte
In meinem Kopf spukte es schon länger umher, dieses „Ich brauche etwas neues“ – Gefühl. Da mein Laptop langsam aber sicher auseinander fällt, hatte ich mich erst dazu entschlossen, einen neuen Laptop anzuschaffen. Dabei hatte ich 3 Möglichkeiten in Betracht gezogen. Erstens ein neues Laptop, mit ca. 15“ und preiswerter Grundausstattung (1GB RAM DDR3, 160 GB, onboard-Grafik und einer Laufzeit von ca. 2,5 Std.), zweitens ein gebrauchtes Laptop (IBM/ Lenovo T61 14“ und mit integriertem WWAN) oder drittens ein Netbook mit langer Akkulaufzeit und integriertem WWAN. Die Entscheidung ist mir schwer gefallen, den einen Tag stand sie fest und ich nahm unumstößlich an, dass es ein Lenovo T61 wird, am nächsten Tag verfluchte ich die Entscheidung und erkor das Netbook als das Maß der Dinge. So ging es seit geraumer Zeit und ließ mich in meinen Entscheidungen immer wieder hin und her schwanken.
Relativ kurzfristig (gemessen an den oben beschriebenen Gedankengängen) entschloss ich mich gegen irgendein neues Laptop und befand, dass die Zeit für einen neuen PC gekommen war. Hier schwankte ich kurz zwischen AMD und Intel. Ich hatte in der Vergangenheit bereits mit beiden Spezies Kontakt. Da man ja immer hört, dass AMD ihre Technik preiswerter an den Mann bzw. die Frau bringt als es Intel tut, war ich kurzerhand dazu hingerissen es, nach der langen Zeit mit einem Pentium 4, es mal wieder mit einem AMD Athlon oder Phenom zu probieren. Da ich bei meiner Internetrecherche allerdings festgestellt habe, dass AMD doch nicht so preiswert ist und mir in Hinblick auf Linux, Intel’s offene Treiberpolitik, durch den Kopf schwirrte – habe ich mich kurzerhand für ein Intel Core i3 System entschieden.
Der Computerladen meines Vertrauens, der übrigens sehr kundenfreundlich ist, hatte all das vorrätig, was mein lüsterndes Herz begehrte. Neben einem
- boxed Intel Core i3 540 (Clarkdale, 2x 3,06 GHz, 4 MB L3 Cache, integrierter Intel HD Grafik, HT, 64Bit, VT),
- 4 GB RAM Kit (2x 2GB) DDR3-1333 von Kingston ValueRAM erstand ich noch
- ein Mainboard der Firma Gigabyte GA-H55M-UD2H.
Zuhause angekommen machte ich mich sogleich an Sicherung meiner Daten, damit ich diese nach der Neuinstallation weiterbenutzen konnte. Nachdem dies geschehen war, begann ich mit dem Neuaufbau. Viel war ja nicht zu beachten, gleichwohl, wie bei den vorangegangenen Systemen lässt sich die CPU nur in einer Position auf den 1156’er Sockel setzen. Danach schnell den CPU-Kühler per Pushpins auf dem Mainboard verankert und schon konnte ich mich dem RAM widmen. Da das Mainboard ebenfalls Dualchannel bereitstellt, wurde der RAM in die dafür vorgesehenen Slot’s 1 und 3 gesteckt. Anschließend wurde das so vorbereitete Mainboard in das alte Gehäuse geschraubt, die erforderlichen Stecker von Netzteil, Gehäuse, Festplatten und Laufwerk angeschlossen und drei Mal auf Holz geklopft. Das Starten des PC’s versetzte mich in helle Aufregung, der Boxed Lüfter verspricht Ruhe – nur ein leises kaum vernehmbares Säuseln war zu vernehmen. Schnell noch die Einstellungen im Bios überprüft, die Bootreihenfolge geändert und das Installationsmedium eingelegt. Ich habe mich sehr gefreut, endlich ist es da - mein erstes 64Bit-System!
Ich habe mich für ein Dualbootsystem entschieden. Auf dem Intel SSDrive X25-V wurde Windows 7 64bit installiert und auf einer weiteren Festplatte feierte Ubuntu 10.04 LTS, ebenfalls in der 64bit Version, sein Einzug. Während nach der Installation von Windows 7 noch weitere Treiber installiert werden mussten, funktionierte bei Ubuntu alles „out of the Box“.
Jetzt nach den ersten Tagen, kann ich mich gar nicht genug erfreuen an dem doch sehr deutlichen Leistungszuwachs. Ich hatte gedacht, dass mein altes System nicht so langsam wäre. Ich möchte nicht zurückwechseln. Die integrierte Grafik der Clarkdale CPU überzeugt auch auf ganzer Linie. War in früheren Zeiten doch die onboard Grafik von Intel sehr bescheiden aufgebaut, überzeugt die Intel HD Grafik auf ganzer Linie. Bisher konnte ich das Limit der integrierten Grafiklösung noch nicht ausloten. Videos in HD-Auflösung stellen kein Problem dar. Ich habe spaßeshalber Civilization 4 installiert, dies kann ich mit hohen Details in einer Auflösung von 1280x 1024 spielen, ohne das Probleme erkennbar wären.
Die 4 Prozessorkerne (2 echte und 2 virtuelle, durch Intel’s Hyperthreading bereitgestellt) kamen bisher noch nicht ins Schwitzen, die Temperatur liegt meist bei etwas über 30° C. Der Arbeitsspeicher wurde vom Mainboard korrekt ausgelesen, so dass das manuelle Anpassen der Speichertimings nicht erfolgen musste. Mein erster Eindruck: Ich bin überwältigt – das System läuft stabil, schnell, kühl und leise.
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