Nachdem ich mir den neuen PC für zu Hause zugelegt hatte, war der Drang nach neuer Technik erst einmal gestillt. Doch immer wieder erwischte ich mich auf den Websites diverser Onlinestore's und Blogs, die Note/Netbook's vorstellen. Hier kann ich wärmstens die Seite ndevil empfehlen. Hier wird recht umfangreich und aktuell über die Neuerscheinungen im Bereich der Netbook's berichtet. Neben den Berichten die sich auf die Herstellerangaben begründen, findet man auch sehr viele Videos, vom unboxing bis zum Upgrade der Netbook's - sehr aufschlussreich, wie ich finde!
Mein Verlangen nach einem neuen Laptop wuchs immer weiter, da dass alte Laptop, welches ich benutze, ja doch langsam in die Jahre kommt. Trotz einer dezidierten Grafikkarte stößt es doch immer häufiger an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Der Umstand, dass ich es nur mit einer externen Stromversorgung betreiben kann, macht es nicht leichter. Obwohl ich gestehen muss, dass es immer eine Möglichkeit gegeben hatte - eine Steckdose oder ein Zigarettenanzünder fand sich immer.
Meine Ansprüche auf ein neues Gerät waren eigentlich ziemlich gering. Ich wollte ein Laptop mit mattem Display, einer mindest-Auflösung von 1366x768, eine ziemlich gute Akkulaufzeit (um mal von den Steckdosen dieser Welt weg zu kommen) und ausreichend Rechenkraft für die heutige Zeit. Das Display sollte eine maximale Größe von 13" haben, um ausreichend mobil zu sein. Beim Stöbern im Internet sollte ich recht schnell feststellen, dass dies eine Geräteklasse war, in der die Auswahl ziemlich überschaubar ist - zumal ich nicht so viel Geld ausgeben wollte, schließlich steht der eigentliche PC ja zu hause.
In die engere Auswahl fielen erstmal ein Laptop von Dell (Vostro3300), Lenovo (Thinkpad Edge) und diverse Netbooks. Nach dem Durchstöbern der Bewertungen und Foreneinträge, die man so im Netz findet, bin ich vom Dell, der für's erste mein Hauptfavorit war, abgekommen, da dieser ziemlich laut sein sollte. Danach war ich ganz neugierig auf das Edge 11". Als ich mir dies dann im Laden angeschaut hatte, war ich ganz hin und weg, lediglich der Punkt mit dem matten Display wurde nicht erfüllt. Es fühlte sich gut an und war sehr schick. Als ich dann beim weiteren Durchstöbern des Internets auf ein Hinweis stieß, dass es dieses Laptop nun auch mit mattem Display geben sollte, hörte ich die Englein singen und für mich stand fest, dass es dieses sein musste. Blieb nur noch die Frage der Finanzierung. Lange Rede - gar kein Sinn, der Geldregen vom Arbeitgeber fiel ziemlich mager aus, diverse Rechnung wollten auch noch bezahlt werden - also kein Thinkpad! Trauer erfüllte mein Herz und ich sah mich schon, mit dem alten Laptop weitere 10 Jahre da sitzen...
Dann gab ich mir ein Ruck und schaute mir nochmal die Reihe der Netbook's an. Neben den 12" Geräten von Asus, mit spiegelndem Display, gab es eigentlich nur ein Gerät, welches meine Ansprüche erfüllte - das Samsung NF310. Ein 10" Netbook mit Dualcore CPU (1,5 GHz Atom N550), 250 GB HDD und (für 21 €) 2 GB RAM. Die Akkulaufzeit liegt über 5 Stunden. Und das alles für unter 400€... Kurz überlegt und dann (typisch für mich) am Samstag Abend zum Händler meines Vertrauens. Ungesehen gekauft und nun bin ich glücklich!!
Bis jetzt habe ich nichts auszusetzen. Nach dem ersten Tag, wechselte ich noch mal an das alte Laptop - um die Daten für den Umzug auf das neue Gerät fertig zu machen - ach, war ich da entsetzt, das Display so groß, die Maschine so langsam und überhaupt. Nun bin ich erstmal, was die neue Technik angeht gesättigt. Es macht unheimlichen Spaß und die Leistung geht vollkommen in Ordnung. Klar könnte es auch noch schneller und besser gehen, aber es ist absolut ausreichend!
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