Mittwoch, 1. Juli 2009
Der PC @ Home
Montag, 1. Juni 2009
IMAP - das unbekannte Wesen
Meine Mailprovider sind googlemail und web.de - bei beiden kam es zu den unschönen Problemen, dass zum Beispiel der Papierkorb sowie andere Ordner doppelt angezeigt wurden. Des Weiteren wurde der größte Teil der Ordner, wie Postausgang, Entwürfe und Gesendet nur mittels eines einfachen Ordnersymbols angezeigt und nicht, wie üblich mit den dafür vorgesehenen Icons.
Wenn man das erste Mal Thunderbird öffnet, startet der Assistent, der beim Einrichten des Email-Konto hilft, automatisch - alternativ kann man diesen über Datei > Neu > Konto... erreichen.

Als nächstes wählen Sie E-Mail-Konto:

Anschließend klicken Sie auf Weiter.
Name und E-Mail-Adresse
Im nächsten Schritt des Assistenten geben Sie Ihren Namen ein, wie er als Realname in Ihren gesendeten E-Mails genannt werden soll, und Ihre E-Mail-Adresse:

Drücken Sie nun Weiter.
IMAP und Servernamen
Im nächsten Schritt klicken Sie auf die Option IMAP und tragen die Server für das Abrufen (IMAP) und Versenden (SMTP) von Mails ein:

In jedem Fall drücken Sie nun Weiter.
Benutzernamen für Server
Als nächstes werden Sie nach Ihrem Benutzernamen gefragt. Für web.de können die Standardeinstellungen übernommen werden und für das Einrichten eines googlemail-Konto's erweitern Sie den bestehenden Benutzernamen durch den Zusatz "@googlemail.com":

Weiter geht es in jedem Fall mit Weiter.
Kontobezeichnung
Zuletzt wird erfragt, mit welchem Namen das Konto in Thunderbird angezeigt werden soll. Vorgegeben ist hier einfach die E-Mail-Adresse, aber jede Benennung ist möglich. Im folgenden Screenshot wurde der Name zu "Googlemail" abgeändert:
Auch nach diesem Schritt muss Weiter gedrückt werden.
Zusammenfassung
Im letzten Schritt werden die eingegebenen Informationen noch einmal zusammengefasst angezeigt:

Prüfen Sie, ob Ihre Angaben richtig sind, und gehen Sie gegebenfalls über den Zurück-Knopf zu den vorigen Schritten, um Fehler zu korrigieren. Mit Fertig stellen wird der Einrichtungs-Assistent beendet. Achtung: Falls Thunderbird Sie jetzt nach Ihrem Mail-Passwort fragt, geben Sie dieses noch nicht ein, sondern schließen Sie die Passwortabfrage!
Postausgang-Server nachbearbeiten
Das neue Konto wird nun in der Hauptansicht von Thunderbird angezeigt. Es müssen noch weitere Einstellungen gemacht werden. Dazu klicken Sie auf das Feld Bearbeiten -> Konten:

Falls zu Beginn der Einstellungen bereits ein anderer Postausgang-Server eingetragen war, konnte bei der Einrichtung des Kontos der eigene Postausgang-Server nicht angegeben werden und ist nun nachzutragen. Falls der Einrichtungs-Assistent den Postausgang-Server und Benutzernamen abgefragt hat, ist der Server zwar eingetragen, muss aber noch auf eine verschlüsselte Verbindung umgestellt werden.
In beiden Fällen klicken Sie jetzt im linken Bereich des Dialogs „Konten-Einstellungen bearbeiten“ auf den untersten Punkt, Postausgang-Server (SMTP).
Falls der Postausgangsserver bereits abgefragt wurde, sieht der Dialog jetzt so aus:

In diesem Fall drücken Sie nun auf den Knopf Bearbeiten.
Falls der Server schon eingetragen war, muss nur noch unter „Verschlüsselte Verbindung verwenden“ die Option TLS bzw. SSL gewählt werden.
Speziell aus dem Ausland und von Internetzugängen aus UNI-Netzwerken kann es eventuell notwendig sein, den Port 587 zu verwenden.
Bestätigen Sie den Dialog „SMTP-Server“ mit OK.
Richtigen Postausgang-Server wählen, falls notwendig
Wechseln Sie nun im Dialog „Konten“ wieder zurück zum Konto googlemail. Falls Sie den Postausgang-Server von googlemail gerade erst nachgetragen haben, ist er hier noch nicht eingestellt, und die Einstellungen sehen wie im folgenden Bild aus:
Im rechten Bereich befindet sich ein Drop-Down-Menü Postausgang-Server (SMTP), in dem ein falscher Server eingestellt ist, falls der Server von web.de gerade nachgetragen wurde. Öffnen Sie in diesem Fall dieses Drop-Down-Menü und wählen den gerade neu eingestellten Server googlemail - smtp.googlemail.com (Standard):
Posteingang-Server nachbearbeitenAuch der Posteingang-Server muss noch auf eine verschlüsselte Verbindung umgestellt werden. Dazu klicken Sie in den Konten-Einstellungen auf den Punkt Server-Einstellungen direkt unter „googlemail“. Sie können die Einstellungen „Beim Starten auf neue Nachrichten prüfen“ und „Alle … Minuten auf neue Nachrichten prüfen“ nach Ihren Wünschen ändern. Vor allem aber klicken Sie nun unter „Verschlüsselte Verbindung verwenden“ auf den Punkt SSL. Dabei ändert sich auch die Port-Nummer auf den Wert 993:
HTML-Format oder Reintext-Format
Bei dieser Gelegenheit können Sie noch zum Punkt Verfassen & Adressieren wechseln und einstellen, ob neue Nachrichten im HTML-Format verfasst werden sollen. Mails im HTML-Format können verschiedene Schriftarten, Fettdruck, Listenformatierungen u.a. enthalten und sind deshalb auf den ersten Blick eine interessante Möglichkeit. Aber das HTML-Format erzeugt größere Mails, und manche Empfänger mit älteren Mail-Programmen sehen nur den HTML-Code und können HTML-Mails deshalb nicht lesen (oder sie wollen es nicht, z.B. weil HTML-Mails auch schon zur Übertragung von Viren genutzt wurden). Deshalb liegt man auf der sicheren Seite, wenn man sich auf das Reintext-Format beschränkt, wie im folgenden Screenshot gezeigt:
Auf jeden Fall beenden Sie nun den Dialog „Konten“ durch einen Klick auf OK.
IMAP-Ordner nutzen
Im nächsten Schritt bearbeiten wir ein Problem, das bei mehreren deutschen IMAP-Mail-Providern auftritt, unter anderem bei web.de. Mit IMAP sieht man die Mails direkt auf dem Server, mit genau den Mailordnern, die auf dem Server eingerichtet sind. Ein web.de-Konto enthält u.a. die Ordner „Papierkorb“, „Gesendet“, „Entwurf“ und „Vorlagen“. Diese Ordner entsprechen den speziellen Ordnern von Thunderbird (genauer erklärt im Artikel Konten-/Ordnerliste), jedoch erwartet Thunderbird hierfür die englischen Namen „Trash“, „Sent“, „Drafts“ und „Templates“. Es muss nun verhindert werden, dass Thunderbird einen zweiten Satz von Ordnern mit diesen englischen Namen anlegt.
Papierkorb
Die Einstellung, um den Ordner "Papierkorb" zu ändern, ist am kompliziertesten. Wenn wir diese Einstellung nicht ändern, erzeugt Thunderbird sofort bei der ersten Verbindung zu web.de einen Ordner namens „Trash“. Das ist nicht wirklich schlimm, aber unschön, vor allem weil Thunderbird den Namen in der Ordneransicht zu „Papierkorb“ zurückübersetzt, d. h., wir sehen die Ordner „Trash“ und „Papierkorb“, aber als Name wird in beiden Fällen „Papierkorb“ angezeigt: sehr verwirrend …
Um dies zu verhindern, wählen Sie im Menü den Punkt Extras > Einstellungen..., klicken Sie dort auf das Symbol Erweitert, weiter auf den Reiter Allgemein und dann auf den Knopf Konfiguration bearbeiten.... Es erscheint ein Fenster mit einer sehr langen Liste von Einstellungen. Um weniger Optionen zu sehen, geben Sie im Feld Filter den Text mail.server.s ein. Die Liste sieht nun ähnlich zum unteren Bild aus:

Suchen Sie nun in der Liste den Abschnitt mit den Einträgen zu dem gerade neu eingegebenen Posteingang-Server. Die Einträge beginnen mit „mail.server.serverx“, wobei x eine Zahl ist, die mindestens 2 beträgt (wahrscheinlich ist es die höchste von allen Zahlen, die nach „mail.server.server“ erscheinen). Sie erkennen Ihren Server an den Eintragen „mail.server.serverx.hostname“ (Wert ist „imap.googlemail.com“), „…name“, (der von Ihnen eingegebene Kontoname, im Bild „googlemail“) und „…userName“ (Ihr googlemail-Benutzername, hier „Arthur Dent“). Merken Sie sich die Zahl x. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste irgendwo in die Liste und wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Punkt Neu > String:
Als Eigenschaftsnamen tragen Sie mail.server.serverx.trash_folder_name ein, wobei Sie für x aber die vorher gefundene Zahl einsetzen müssen …
… und dann nach einem Klick auf OK den Wert Papierkorb:
Drücken wieder auf OK, um zur Liste zurückzukommen. Der neue Wert erscheint nicht sofort in der Liste; damit Sie ihn sehen können, müssen Sie den Filter einmal abändern, z. B. indem Sie ein e hinter „mail.server.s“ setzen (der neue Eintrag wurde im folgenden Bild orange hervorgehoben):
Schließen Sie nun das Listenfenster mit einem Klick auf das Kreuz rechts oben, und schließen Sie den Dialog „Konten“ mit einem Klick auf OK.
Gesendet, Entwurf, Vorlagen
Nun muss Thunderbird herausfinden, welche anderen Ordner es auf dem Server von web.de gibt, bevor wir sie für die Zwecke von Thunderbird nutzen können. Dazu öffnen wir nun zum ersten Mal eine Verbindung zu dem web.de-Konto. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf den Mailordner Posteingang direkt unter dem Konto „web.de (IMAP)“. Thunderbird nimmt Kontakt zu web.de auf, wird vom Server nach dem Passwort gefragt und reicht diese Frage an Sie weiter:
Geben Sie das richtige Passwort ein und drücken auf OK. Thunderbird lässt sich dann von googlemail eine Liste aller vorhandenen Ordner geben und zeigt diese an:
(Außerdem lädt Thunderbird die technischen Informationen (Kopfzeilen) zu allen Mails im Posteingang herunter, aber wir müssen nicht das Ende dieses Vorgangs abwarten.)
Damit Thunderbird diese Ordner auch benutzt, rufen Sie wieder die Konto-Einstellungen auf durch den Menüpunkt Extras > Konten... und klicken auf den Punkt Kopien & Ordner unterhalb von „web.de (IMAP)“:
Die folgenden Änderungen könnten auf den ersten Blick unverständlich wirken, weil wir z. B. im nächsten Schritt den Standard-Ordner „Gesendet“ durch den web.de-Ordner „Gesendet“ ersetzen. Hier gilt die gleiche Bemerkung wie vorher bei „Papierkorb“: Intern verwendet Thunderbird englische Namen („Sent“, „Drafts“, „Templates“). Und Thunderbird wird diese Ordner bei Bedarf im web.de-Konto erzeugen, wenn wir das jetzt nicht verhindern. Deshalb klicken Sie unterhalb von „Eine Kopie speichern unter“ auf „Anderer Ordner“, klicken Sie dann im Drop-Down-Menü auf „web.de (IMAP)“ und in der Auswahl daneben auf den Eintrag „Gesendet“:
Ebenso wählen Sie unter „Entwürfe speichern unter“ den web.de-Ordner „Entwurf“ aus …
… und unter „Vorlagen speichern unter“ den web.de-Ordner „Vorlagen“:
Anschließend muss der Dialog wie im folgenden Bild aussehen:
Drücken Sie auf OK. Wenn Sie danach Thunderbird schließen und neu starten, sehen Sie, dass Thunderbird die Ordner „Entwurf“, „Vorlagen“ und „Gesendet“ auch mit den richtigen Ordnersymbolen anzeigt:
Daran können Sie auch ablesen, dass diese Ordner nun von Thunderbird verwendet werden.
Junk
Bei web.de werden zur Behandlung von Spam-Mail (Junk) die Ordner „Freunde & Bekannte“, „Unbekannt“ und „Unerwünscht“ unterhalb des Posteingangs verwendet. Diese Ordner macht web.de aber nicht über IMAP sichtbar. Der Posteingang von Thunderbird entspricht tatsächlich dem web.de-Ordner „Freunde & Bekannte“. Wer seinen Mailverkehr komplett in Thunderbird durchführen will, sollte am besten die Spam-Funktionen von web.de ausschalten, damit nicht Mails unbemerkt in „Unbekannt“ oder „Unerwünscht“ verschwinden. Der Junk-Filter von Thunderbird ist auf der Seite Junk-Filter verwenden, um Spam zu filtern dokumentiert. (Ein Nachteil dieses Vorgehens ist, dass Thunderbird Mails erst herunterladen muss, bevor er sie als Spam erkennen kann; aber Spam-Mails sind in der Regel nicht allzu groß. Der Filter von Thunderbird muss ebenso wie der von web.de eine Weile „trainiert“ werden.)
Thunderbird richtet für die Mails, die es als Spam erkennt, einen Ordner „Junk“ ein. Wer dies nicht wünscht, kann den Junk-Filter so einstellen, dass er Spam in den Papierkorb sortiert. Diese Einstellung findet sich unter Extras > Konten...web.de (IMAP) im Punkt Junk-Filter: unterhalb von
Postausgang
Der web.de-Ordner „Postausgang“ wird von Thunderbird nicht verwendet. E-Mails werden entweder direkt versendet oder in einem anderen Ordner „Postausgang“ gespeichert, nämlich dem unter „Lokale Ordner“. Wir können dem web.de-Ordner trotzdem das Symbol geben, das auch der Postausgang unter „Lokale Ordner“ hat. Diese Änderung ist also reine Kosmetik – wer sie überspringen will, geht in dieser Anleitung direkt zum nächsten Abschnitt „Speichergrenzen kontrollieren“.
Um das Symbol für den web.de-Postausgang zu setzen, muss die Thunderbird-Erweiterung „Folder Flags“ installiert werden. Die deutsche Download-Seite zu dieser Erweiterung (mit einer kurzen englischen Dokumentation der Erweiterung) befindet sich hier. Zur Installation folgen Sie den (deutschen) Anweisungen auf dieser Seite. Insbesondere sollten Sie nicht in Firefox mit der linken Maustaste auf den Link „Installieren“ klicken (dies würde den sinnlosen Versuch darstellen, diese Erweiterung in Firefox zu installieren). Speichern Sie stattdessen die Erweiterung mit Rechtsklick und „Speichern unter“ auf Ihrer Festplatte, dann öffnen Sie in Thunderbird den Menüpunkt Extras > Add-ons...:
Drücken Sie den Knopf Installieren, suchen Sie die heruntergeladene Datei „folderflags...xpi“ und doppelklicken sie, warten Sie eine Weile und bestätigen Sie dann, dass Sie die Erweiterung installieren wollen, über den Knopf Jetzt installieren:
Sie müssen nun Thunderbird neu starten und können dafür den Knopf „Thunderbird neustarten“ nutzen:
Nach dem Neustart klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner „Postausgang“ unter „web.de (IMAP)“ und wählen im Menü den Punkt Flags...:
Wählen sie im nächsten Dialog den Punkt Queue:
Klicken Sie dann auf Save. Der Ordner „Postausgang“ erhält sein neues Symbol und wandert auf eine andere Position:
Die Erweiterung „Folder Flags“ kann anschließend deaktiviert oder auch deinstalliert werden über Extras > Add-ons....
Speichergrenzen kontrollieren
Kostenlose Mailkonten bei web.de haben recht strenge Beschränkungen: Es werden nur 500 Mails mit insgesamt 12 MB Größe gespeichert. Thunderbird bietet keine direkte Funktion, diese Grenzen zu überprüfen. Es ist möglich, für jeden Ordner die Gesamtzahl der Mails und die Ordnergröße anzuzeigen. (Auf jeden Fall angezeigt wird die Zahl der ungelesenen Mails.) Allerdings kann Thunderbird keine Gesamtzahlen über alle Ordner ermitteln. Die Speicherplatz-Angaben sind außerdem gerundet – entscheidend sind immer noch die Angaben in der Ordnerverwaltung von web.de, die auch Gesamtzahlen enthält.
Zunächst müssen Sie eine eher unscheinbare Thunderbird-Einstellung ändern. Wählen Sie im Menü Extras > Einstellungen..., klicken Sie auf das Symbol Erweitert und dort auf den Reiter Allgemein. Dort wählen Sie die Option „Info-Spalten in der Ordner-Liste anzeigen“:
Drücken Sie auf OK. Nun erscheint über der Liste der Mail-Ordner eine Zeile mit Spaltenüberschriften, und am rechten Rand dieser Liste befindet sich ein Knopf, mit dem weitere Spalten eingeblendet werden können. Im folgenden Bild befindet sich der Mauszeiger an diesem Knopf:
Ein Klick auf diesen Knopf ruft ein Menü auf, in dem neue Spalten angefordert werden können: „Ungelesen“ (unnötig, weil die Anzahl ungelesener Mails in Klammern neben dem Ordnernamen angezeigt wird, sobald es eine ungelesene Mail in dem Ordner gibt), „Gesamt“ und „Größe“.
Klicken Sie nacheinander auf den Knopf, auf Gesamt, wieder den Knopf, dann auf Größe. Nachdem die Spalten so angefordert wurden, kann ihre Breite durch Ziehen an der Spaltenüberschrift eingestellt werden. Hier ist eine mögliche Ordneransicht (die Überschrift „Gesamt“ erscheint nicht, weil die Spalte zu eng gezogen wurde):
Offline-Einstellungen
Mit den bisherigen Einstellungen speichert Thunderbird nur die technischen Informationen (Kopfzeilen) der Mails von web.de auf Ihrer Festplatte in einem internen Format. Die Inhalte der Mails werden nur in dem Moment über das Internet geladen, wenn sie gelesen werden, aber nicht dauerhaft gespeichert. Wenn Sie mit diesem Zustand zufrieden sind (z. B. weil Ihr Computer ständig Netzzugang hat), können Sie zum nächsten Abschnitt Weitere MöglichkeitenExtras > Konten..., dann unter dem Konto „web.de (IMAP)“ den Punkt Offline & Speicherplatz und drücken dort den Knopf Ordner zum Offline-Lesen wählen...: springen. Wenn Sie auch ohne Zugang zum Internet Ihre web.de-Mails in Thunderbird lesen möchten, können Sie die Ordner Ihrer Wahl zur Offline-Nutzung markieren. Dazu wählen Sie die Konten-Einstellungen unter
Es erscheint ein neuer Dialog, in dem jeder Ordner ausgewählt werden kann:
Nachdem die gewünschten Ordner ausgewählt sind, müssen einmalig die schon vorhandenen Mails heruntergeladen werden. Dazu verwenden Sie den Menüpunkt Datei > Offline > Jetzt herunterladen / synchronisieren... und wählen in dem Dialog den Punkt E-Mail-Nachrichten:
Wenn Sie nun auf OK drücken, werden die E-Mails heruntergeladen. Neu erscheinende E-Mails werden heruntergeladen und gespeichert, sobald Thunderbird sie bemerkt.
Freitag, 29. Mai 2009
Rechnerkultur Stand Mai 2009
In nächster Zukunft werde ich meine beiden 37 GB WD Raptoren wieder zu einem Software-Raid 0 zusammenfügen.
UvL oder ...
Ich distanziere mich ganz klar von Kinderpornografie, finde aber den Weg, den der Gesetzesgeber einschlägt bedenklich und unproduktiv. Bedenklich in Bezug auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und unproduktiv, da die Wurzel allen Übels nicht angepackt wird. Verschiedene Stellen haben schon gezeigt, dass sich auf recht unbürokratischem Wege der "Sumpf der Kinderpornografie" austrocknen lässt.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Laptop Upgrade
Seid der letzten Woche hat sich in Bezug auf meine Laptop-Mobilität auch etwas getan: Das Handy wird jetzt als UMTS-Modem "missbraucht". Dank des Angebotes meines Mobilfunkbetreibers, bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Internetflatrate und kann nun jederzeit sorgenfrei ins Internet.
Sobald das Handy per USB-Datenkabel an das Laptop angeschlossen wird, erkennt Ubuntu 9.04 dies als Modem und bietet mir ein Konfigurationsdialog an. Dort nur schnell den Mobilfunkbetreiber aussuchen, ein Häkchen bei der Option automatisch verbinden und das wars. ...nicht ganz, vorher habe ich noch die DNS-server meines Mobilfunkbetreibers im Handy nachgetragen - und das war es dann aber wirklich.
P.S.: Auch dieser Artikel wurde unterwegs verfasst und ins Internet eingestellt.
Donnerstag, 2. April 2009
Problembeseitigung beim Gericom X5 Force
Erst zum Sound! Hier stellt sich das Problem wie folgt dar: Jegliches Abspielen von Tönen oder Musik wird von einem Knarzen und Pfeifen begleitet.
Problemlösung...
Bei Ubuntu 8.10 muss man unter /etc/modprobe.d das Dokument "alsa-base" editieren und einfach folgende Textzeile hinzufügen
options snd-via82xx dxs_support=4Anschließend den Rechner neu starten und siehe da, es funktioniert.
Nun zum nvidia Treiber! Dieser läßt sich problemlos istallieren, aber nach dem Neustart bleibt der Bildschirm schwarz. In die Konsole läßt es sich wechseln, aber eine grafische Oberfläche läßt sich nicht nutzen.
Problemlösung...
Auch hier editiert man unter /etc/X11 die Datei xorg.conf und fügt im Abschnitt "Screen" folgende Textzeile hinzu
Option "UseDisplayDevice" "DFP"Nach einem Neustart sollte die grafische Oberfläche starten und man kann auch Compiz nutzen.
Aktuelle Laptop - Config
Als Festplatte wurden zumeist Hitachi HDD's mit einer Kapazität bis zu 60 GB verbaut. Das Mainboard ermöglicht nur eine 28 Bit LBA Adressierung, so dass Festplatten nur bis 128 GB vollständig erkannt werden, Ausnahmen stellen hier Windows Vista, Linux und BSD dar (siehe hier).
Aktuell habe ich den RAM auf maximal mögliche 640 MB ausgebaut. Die HDD stellt 160 GB bereit.
Geplant ist ein Upgrade der CPU auf 2,4 GHz - was nun auch nicht Top of the Pops ist, aber wohl ein merklichen Leistungszuwachs bieten wird. Derzeit bin ich am eruieren, welche CPU Variante vom Mainboard erkannt wird.
Momentan habe ich die Linux Distribution Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex installiert. Diese wird aber wohl in naher Zukunft durch die aktuelle Neuerscheinung Ubuntu 9.04 ersetzt.
Zur Installation - diese erfolgte problemlos von der Live-CD. Bei der Partitionierung bin ich in den manuellen Modus gewechselt. 1 GB für Swap/ Auslagerung, ca. 40 GB ext3 für "/" inklusive dem home-Verzeichnis und der Rest formatiert mit ext3 als "Data" Partition. Ich verspreche mir davon den ein oder anderen Vorteil. Zum einen, denke ich, müllt der home-Bereich doch immer mehr zu, vor allem wenn man die Linux-distri upgradet. Da werden neue oder einfach andere .config Dateien abgelegt, die alten verwaisen und nehmen Platz weg. Löschen mag man sie nicht recht, vielleicht werden sie ja doch noch gebraucht. Installiert man alles neu, inklusive der home-Partition, muss man vorher alle Daten exportieren (was man ja sowieso immer machen sollte, aber nicht wirklich immer macht). Mein Gedanke war nun der, das ich dem Linux inklusive "home" ausreichend Platz zur Verfügung stelle, eine Partition nur mit meinen Daten befülle und diese anschließend, nach einer Neuinstallation einfach in das frische Dateisystem einbinde. Vielleicht oder wahrsceinlich sogar sehr habe ich dabei einen Denkfehler, der sich aber doch in der nächsten Zeit zeigen wird - wenn nicht, dann nehme ich einfach an, dass es so gut ist.
In Zukunft schaffe ich wahrscheinlich eine Internet Flatrate per UMTS bzw. GPRS Verbindung an. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das Modem problemlos erkannt wird und ich dann jederzeit und überall sorgenfrei surfen kann.
Freitag, 27. März 2009
Gericom X5 Force
Ich hatte früher schon des öfteren versucht, Linux zu installieren. Dies gelang früher, wie heute problemlos - wenn man auf die ein oder andere Sache verzichtet (hat). Probleme bereitet der Sound und die Nutzung des nvidia Treibers.
Freitag, 20. März 2009
Aussichten
Donnerstag, 19. März 2009
Rechnerkultur Stand März 2009
Mittlerweile hat sich einiges getan – all dies chronologisch aufzuzählen würde zu weit führen.
Nur so viel, der im letzten Blog beschriebene PC ist an meine Schwester verkauft. Nachdem er einige zeit erfolgreich unter Ubuntu 8.10 lief, wobei sich wirklich in keinster Weise das Verlangen aufgetan hat, wieder Windows zu installieren, kam eine neue alte Festplatte hinein und für sie wurde ein nagelneues Windows XP aufgesetzt.
Nun wird hier als einziger Rechner ein Pentium 4 mit 2,8GHz, 1GB DDR400 RAM, einer Radeon 9800Pro und einer 34GB Raptor HDD betrieben. Die Lüfter sind alle herunter geregelt und die HDD hat ihren Platz in einem Sharkoon Vibe Fixer gefunden –so leise und entspannt habe ich diesen PC noch nie betrieben, wirklich sehr entspannt.
































