Freitag, 29. Mai 2009

Rechnerkultur Stand Mai 2009

Von meinem Vorhaben, auf einen Mac umzusteigen muss ich wohl oder übel noch für ungewisse Zeit Abstand nehmen. Nicht das mein Interesse geschrumpft ist, aber ich denke es wäre produktiver, wenn ich das bestehende Material weiter aus nutze. Ich meine so alt und ausgedient ist der bestehende PC noch nicht. Ganz im Gegenteil, ich habe mich letzte Woche entschlossen, auf Grund der aktuellen Preisentwicklung, in Arbeitsspeicher zu investieren. Ich habe im Fachhandel ein 2 GB-Kit DDR 400 Ram erstanden. So wurden die installierten 2x512 MB gegen 2x1024 MB ausgetauscht. Der alte Speicher verschwand erstmal im Schrank, da ich fest davon ausgegangen bin, dass Dual-Channel nur mit 2 Speicherriegeln funktioniert. Nach kurzer Überlegung, Recherche in diversen Foren und dem Studium des Benutzerhandbuches (RtfM!!!) bin ich drauf gestoßen, dass der alte Arbeitsspeicher nicht im Schrank versauern muss. Viele Worte auf den Punkt gebracht - mein PC arbeitet jetzt mit 3 GB Ram, im Dual-Channel. Mehr brauche ich so wieso nicht, da ich ja noch ein reines 32bit System benutze und deshalb nicht mehr als 3-3,5 GB Ram addressiert werden kann.
In nächster Zukunft werde ich meine beiden 37 GB WD Raptoren wieder zu einem Software-Raid 0 zusammenfügen.

UvL oder ...

...wie setze ich mich als gewählter Volksvertreter gegen den Willen der Bevölkerung durch. Hier berichtet die c't über die neusten Entwicklung zum Thema Internetsperren bzw. zum Voranschreiten des geplanten Gesetzesentwurfes.

Ich distanziere mich ganz klar von Kinderpornografie, finde aber den Weg, den der Gesetzesgeber einschlägt bedenklich und unproduktiv. Bedenklich in Bezug auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und unproduktiv, da die Wurzel allen Übels nicht angepackt wird. Verschiedene Stellen haben schon gezeigt, dass sich auf recht unbürokratischem Wege der "Sumpf der Kinderpornografie" austrocknen lässt.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Laptop Upgrade

Vergangene Woche habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, meinem Laptop ein bisschen neues Leben einzuhauchen. Nach kurzer Internetrecherche habe ich mich dazu durchgerungen, bei einem großen Internetauktionshaus eine leistungsfähigere CPU zu ersteigern. Nun wird anstelle eines 1,8GHz Pentium 4 M eine CPU mit 2,2GHz betrieben. Die Reinigung des CPU-Kühlers, sowie die Verwendung von neuer Wärmeleitpaste sorgen jetzt für eine effizientere Wärmeabfuhr. Von den Spezifikationen stimmen die CPU's überein und die CPU wurde nach dem Einbau ohne Probleme erkannt. Ein Leistungszuwachs ist ("deutlich" - wäre übertrieben) zu erkennen.

Seid der letzten Woche hat sich in Bezug auf meine Laptop-Mobilität auch etwas getan: Das Handy wird jetzt als UMTS-Modem "missbraucht". Dank des Angebotes meines Mobilfunkbetreibers, bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Internetflatrate und kann nun jederzeit sorgenfrei ins Internet.
Sobald das Handy per USB-Datenkabel an das Laptop angeschlossen wird, erkennt Ubuntu 9.04 dies als Modem und bietet mir ein Konfigurationsdialog an. Dort nur schnell den Mobilfunkbetreiber aussuchen, ein Häkchen bei der Option automatisch verbinden und das wars. ...nicht ganz, vorher habe ich noch die DNS-server meines Mobilfunkbetreibers im Handy nachgetragen - und das war es dann aber wirklich.
P.S.: Auch dieser Artikel wurde unterwegs verfasst und ins Internet eingestellt.